Kartoffelbrot
Nachdem die Hochbeete von den Kindern gesäubert wurden (Unkraut gezupft), konnten die Kinder die Hochbeete durchharken. Im Anschluss wurden die Kartoffeln in die Erde gesetzt und den Sommer über fleißig gegossen. Im Herbst haben die Kinder die Kartoffeln dann gemeinsam geerntet. Aus den Kartoffeln wurde dann mit den Kindern Kartoffelbrot gebacken.
Rezept: 380 g gekochte Kartoffeln, 410 g Mehl nach eigener Wahl, 3 g Hefe, 10 g Salz, 100 ml Wasser. Kartoffeln weich kochen, abkühlen lassen und mit einer Gabel klein stampfen. Hefe mit Salz und Wasser vermengen. Zuerst das Mehl mit der Hefe und dem Salz und Wasser vermengen. Zum Schluss die Kartoffeln unterkneten. Bei 210 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Je nach Dicke des Teiges kann die Garzeit variieren. Zwischendurch eine Garprobe machen. Guten Appetit!
Städtische Tageseinrichtung für Kinder Blumenstraße, Gelsenkirchen
Lernort Garten – Vom Ausprobier-Beet bis zum Hochbeet
Um den Kreislauf der Natur unmittelbar wahrzunehmen, gestalteten wir unseren Garten weiter und es entstanden neben den „Ausprobier-Beeten“ auch Hochbeete für Gemüse mit Solarbewässerung, Kräuterbeete, Blumenbeete, Naschbeete, Obstbäume, und eine Weinlaube. Die Kinder teilten ihre Wünsche mit, welche Obst- und Gemüsesorten sie in ihrem Garten pflanzen möchten. Ein Beet zum freien Experimentieren nutzen die Kinder, um selbst zu entscheiden was dort gepflanzt und gesät wird. Ebenfalls zum Garten gehören Blumenbeete. Hier integrierten wir weitere Sitzplätze, von denen Blütenpracht und Insektengewimmel beobachten werden kann. Das Insektenhotel kommt den Wildbienen zugute. Neben den Beeten erschufen wir Bereiche, die sich selbst überlassen bleiben und vor uns Menschen geschützt werden. Vogeltränken, Futterstellen und Nistkästen wurden angebracht. Wir schafften uns Gartengeräte an, zu denen die Kinder jederzeit Zugriff haben. Außerdem kauften wir Becherlupen, Ferngläser sowie Bestimmungsbücher.
Johanniter Kita der Kinderakademie, Eberswalde
Säen und Pflanzen
Unter dem Schwerpunkt „Natur und Artenvielfalt“ führten wir mit den Kindern ein spannendes Naturprojekt durch. Dabei legten wir verschiedene Samen - Bohnen, Erbsen und Kichererbsen - in durchsichtigen Aufkeimbehältern auf feuchte Watte aus. Unter Aufsicht wurden die Behälter vorbereitet und täglich beobachtet. Wichtig war, darauf zu achten, dass die Samen genug Feuchtigkeit haben, um sich gut zu entwickeln. Ziel war es, den Keimprozess direkt zu verfolgen um zu sehen, wie aus kleinen Samen Pflanzen entstehen. Nachdem die Samen gekeimt und kräftige Pflänzchen gewachsen waren, setzten wir die Setzlinge gemeinsam ins Hochbeet um. Mit ein wenig Glück und Fürsorge können wir zur gegebenen Zeit sogar eine kleine Ernte sammeln.
So konnten die Kinder den gesamten Entwicklungsprozess miterleben - vom ersten Keimen bis zum Einpflanzen.
Kindertagespflege Ratz und Rübe im „Alten Waschhaus“ von Nil Ruppert-Bagheri, Bonn
Vom Samen bis auf den Teller
Wir haben damit angefangen, Kresse in einer Eierschale auszusäen. Die nächsten Tage konnten wir die Sämlinge beim Aufgehen und Wachsen beobachten. Die Kresse in den Eierschalen durften die Kinder zum Verzehr mit nach Hause nehmen.
Die ersten warmen Frühlingstemperaturen haben wir dazu genutzt, ein kleines Kindergewächshaus zu bepflanzen und unsere Hochbeete vorzubereiten. Letztere haben wir mit Erde befüllt und im Kindergewächshaus und den Hochbeeten haben wir verschiedene Gemüsesamen ausgesät. Seitdem kümmern wir uns regelmäßig um unsere Pflanzprojekte und konnten die Entwicklung vom Keimling bis zur kleinen Gemüsepflanze beobachten. Wir sind schon gespannt auf unsere erste Ernte.
Es ist wunderschön, wie schon die ganz Kleinen die Entwicklung vom kahlen Ast bis zum gefüllten Johannisbeerstrauch mit Faszination beobachten. Wir freuen uns jetzt darauf, dass die gegenwärtig noch grünen Johannisbeeren rot werden.
Kindertagespflege Pusteblumenkids von Tina Momberger, Bonn
Erdbeer-Kräuterpyramide mit Lavendel
Für unser neuestes Gartenprojekt wurde unser Garten um eine Erdbeerpyramide erweitert. In dieser Pyramide können die Pflanzen vor Schnecken geschützt wachsen. Nachdem der Aufbau der Holzrahmen geschafft war, wurde die Pyramide wie ein Hochbeet in verschiedenen Schichten nach und nach mit Stöcken, Erde und Komposterde gefüllt. Um viele Regenwürmer anzulocken, kam zwischen die Erdschichten zudem noch Pappe. Die Erde brauchte ein paar Tage, um sich zu setzen und danach wurde jede Ebene nochmal mit ein bisschen Erde aufgefüllt. Im Frühjahr durften dann unsere Erdbeeren umziehen. Diese wuchsen bisher an verschiedenen Orten im Garten verteilt und bekamen jetzt alle ein gemeinsames neues Zuhause. Da die Pyramide sehr viel Platz auf den Ebenen bietet, pflanzten wir zudem noch einige Kräuter an. Zwischen die Erdbeeren kamen als Schutz noch Steckzwiebeln und Knoblauch dazu. Um viele Bienen anzulocken, setzen wir an die Spitze der Pyramide noch eine Lavendelpflanze.
Kindertagespflege „Wundernest“ von Jeannine Mennert, Bonn
Unser Hochbeet-Projekt in der Kindertagespflege
Gesunde Ernährung beginnt mit dem Verständnis dafür, wo unser Essen herkommt. Genau das erleben die Kinder in meiner Kindertagespflege durch unser gemeinsames Hochbeet-Projekt. Zusammen mit den Eltern haben wir kindgerechte Hochbeete für den U3-Bereich gebaut, sodass auch die Kleinsten aktiv mitmachen können.
Nachdem die Beete fertig waren, habe ich gemeinsam mit den Kindern Erdbeerpflanzen, Kartoffeln, Zwiebeln eingepflanzt. Dabei lernen sie spielerisch, wie aus einem kleinen Samen oder einer Knolle eine Pflanze wächst und schließlich Obst oder Gemüse entsteht. Jeden Tag kümmern wir uns gemeinsam um unsere Beete – wir gießen, beobachten das Wachstum und freuen uns über jede neue Entdeckung. So erleben die Kinder hautnah den Kreislauf der Natur und entwickeln gleichzeitig eine wertvolle Wertschätzung für gesunde Lebensmittel.
Kindertagespflege „Villa Krümelkiste“ von Christina Brandt, Bonn
Der Natur auf der Spur
Wir pflanzen, säen und ernten mit den Kindern im kleinen Kita-Garten und in den Hochbeeten und üben den Umgang mit den Pflanzen. Die Ernte ist eine kleine Ergänzung zum Einkauf der Nahrungsmittel. Auf unserem Außengelände hängen Nistkästen und es gibt Nisthilfen für Wildbienen und Krabbeltiere. Die Kinder beobachten und tauschen sich aus, Fachkräfte der Kita werden mit Literatur hinzugezogen, um Tiere zu bestimmen.
DRK-Kita Gemünd 1, Schleiden-Gemünd
Hochbeet aus Paletten
Mit den Drei- bis Fünfjährigen haben wir ein Hochbeet für den Garten der Kinderkrippe gebaut. Die alten Paletten hatte uns ein älterer Mann geschenkt. Wir haben das Hochbeet mit Feldsalat bepflanzt, und die Kinder warten nun gespannt. Zurzeit bauen die Kindergartenkinder für ihren Garten auch ein Hochbeet.
Von dem Erlös einer Veranstaltung der benachbarten Umweltstation, bei der unsere Eltern Snacks verkauft haben, haben wir uns außerdem zwei Wurmkomposter angeschafft, die direkt in die Hochbeete gesetzt werden. Zusammen mit den Kindern werden wir die Würmer mit Obst- und Gemüseschalen füttern und beobachten, was passiert.
Kita Margherita, Würzburg
Die Natur hilft sich gegenseitig
Zu Beginn bestellten wir unser Hochbeet und gingen nach bereits kurzer Zeit auf die Spurensuche nach „kleinen Helfern“. Wir besprachen gemeinsam mit den Kindern, welche Aufgaben Insekten im Garten und auch in unserem Hochbeet übernehmen. Im Verlauf des Projektes lernten die Kinder so die verschiedenen Arten von Krabblern kennen und auch ob diese Schädlinge sind. Zum Abschluss des Themas Artenvielfalt bauten wir im Laufe unserer jährlichen Waldwoche aus den Naturmaterialien Insektenhotels, damit es den „kleinen Helfern“ leichter fallen würde auch zu Hauf in die Gärten der Kinder zu krabbeln, kreuchen und fliegen. In verschiedenen Situationen konnten die Kinder aktiv beobachten, wie Insekten und Pflanzenwelt mit einander agierten und profitierten (Insekten bestäubten unser Hochbeet).
Kinderhaus Villa Kunterbunt, Kranenburg
Selbstversorger-Garten / Obst und Gemüse anbauen
Die sechs Gruppen unserer Kita heißen Gänseblümchen, Löwenzahn, Veilchen, Sonnenblume, Ringelblume und Kornblume. Deshalb findet man die oben genannten Pflanzen auf unserem Außengelände. Trotz der engen Bebauung im Ortsteil haben wir ein weitläufiges, grünes Gelände, das wir durch zehn Hochbeete und Pflanzwannen zu einem feinen und gar nicht mehr so kleinen Selbstversorger-Garten gestaltet haben. Wir haben außerdem eine Kräuterschnecke, Obstbäume und Beerensträucher, zwei Weinreben und eine Kiwipflanze.
Wir bauen jährlich wiederkehrend selbst gezogene Gemüse- und Obstpflanzen an. Die dazu verwendeten Samen ernten wir, wenn möglich, mit den Kindern und trocknen diese. Die Kinder lernen so den Lebenszyklus einer Pflanze kennen. Unser Motto ist „Die Natur und die Umwelt verstehen, erleben und nachhaltig schützen.“ Unsere Kinder machen jedes Jahr vielfältige Erfahrungen mit der eigenen Anzucht von Salat und Gemüse. Sie erleben den Kreislauf Samen-Keimling-Pflanze-Blüte-Frucht-Samen.
GEKITA Florastraße, Gelsenkirchen









