Mülltrennung im Kita-Alltag: Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen
Die Mülltrennung ist in unserer Kita ein wiederkehrendes und fest verankertes Thema. Es ist uns ein besonderes Anliegen, Kinder frühzeitig für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und den Schutz unserer Umwelt zu sensibilisieren. Im Alltag lernen die Kinder, verschiedene Abfälle zu unterscheiden und diese den entsprechenden Mülltonnen zuzuordnen. Dabei sprechen wir gemeinsam über die Entstehung von Müll, Möglichkeiten zur Müllvermeidung und die Bedeutung von Recycling.
Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfahren die Kinder, dass ihr eigenes Handeln Auswirkungen auf die Umwelt hat und dass jeder einen Beitrag zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen leisten kann. Durch regelmäßige Gespräche, praktische Übungen und die tägliche Mülltrennung entwickeln sie Verantwortungsbewusstsein und nachhaltige Handlungskompetenzen, die sie auch in ihren Familien und ihrem weiteren Lebensumfeld anwenden können.
Ev. Kita MorgenLand, Diakonie Michaelshoven, Köln
Kaulquappen beobachten und Natur hautnah erleben
Dank des Engagements einer Mutter hatten wir die besondere Möglichkeit, mit Genehmigung der Stadt Köln Kaulquappen in einem Aquarium zu beobachten. Die Kinder konnten die Entwicklung von der Kaulquappe bis zum Frosch über einen längeren Zeitraum verfolgen und die einzelnen Veränderungsprozesse täglich bestaunen. Das Thema „Frosch“ stieß in den Gruppen auf großes Interesse und wurde von den Kindern mit viel Neugier und Begeisterung aufgegriffen.
Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konnten die Kinder die Zusammenhänge in der Natur unmittelbar erleben. Sie lernten, wie wichtig der Schutz von Lebensräumen und der respektvolle Umgang mit Tieren sind. Durch das Beobachten, Forschen und Gespräche über die Entwicklung der Kaulquappen wurde das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge und die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur gestärkt.
Ev. Kita MorgenLand, Diakonie Michaelshoven, Köln
Kinder gestalten nachhaltiges Lernen im Hochbeet
Gemeinsam mit den Kindern haben wir zwei Hochbeete aufgebaut und mit Erde befüllt. Anschließend besuchten wir eine nahegelegene Gärtnerei, in der die Kinder selbst Gemüsepflanzen und Kräuter auswählen und einkaufen konnten. Die ausgewählten Pflanzen wurden anschließend gemeinsam in die Hochbeete eingepflanzt. Seitdem übernehmen die Kinder die Pflege der Hochbeete weitgehend selbstständig. Sie gießen die Pflanzen regelmäßig, beobachten deren Wachstum und übernehmen Verantwortung für die Versorgung der Kräuter und Gemüsepflanzen. So erleben die Kinder unmittelbar, wie Lebensmittel wachsen, und entwickeln ein bewusstes Verständnis für Natur, Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Ev. Kita MorgenLand, Diakonie Michaelshoven, Köln
Stromdetektive und -detektivinnen
Wir haben uns intensiv mit dem Thema Strom und Elektrizität beschäftigt. Gemeinsam schauten wir uns das Buch „Wie kommt der Strom zu uns ins Haus“ an. Wir haben uns den Fragen gewidmet: Was ist Strom? und Wie kommt der Strom überhaupt zu uns ins Haus? Wir haben viele Experimente zum Thema Energie gemacht, wie z. B. eine Windmühle als Motor für Lasten, Schlangentanz, Wasserrad. Wir haben einen Elektrobaukästen angeschafft, um den Kindern zu demonstrieren, wie ein Stromkreislauf funktioniert.
Anschließend gingen die „Stromdetektiv*innen“ im Haus auf Entdeckungstour, um verschiedene Stromquellen aufzuspüren. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und haben fleißig Fotos von ihren Entdeckungen gemacht. Sie haben Plakate gestaltet, um zu zeigen, wo wir Strom sparen können. Die Kinder sind sehr engagiert und erinnern sich regelmäßig gegenseitig daran, z. B. das Licht auszuschalten. Dazu haben wir gemeinsam Erinnerungsaufkleber auf allen Lichtschaltern angebracht.
FABIDO TEK Am Grenzgraben, Dortmund
Müll und Umwelt
Wir haben eine Ausstellung und einen Workshop im Dortmunder U besucht über die globalen Wege des Abfalls. Die Kinder haben sich ein Kamishibai angeschaut. Anhand eines Buches haben wir mit den Kindern thematisiert, wie wir Müll vermeiden können. Unsere Kinder haben sich dazu entschieden, dass wir unsere Mülltonnen im Haus besser kennzeichnen. Danach haben die Kinder aus verschiedenen Prospekten unterschiedliche Gegenstände ausgeschnitten, die dann auf Plakaten sortiert wurden. Wir waren in den Gruppen fleißig unterwegs, und jede Gruppe hat den Müll, der beim Frühstück entstanden ist, gesammelt, aus dem gesammelten Abfall haben die Kinder mit viel Fantasie großartige Kunstwerke gestaltet. Wir waren mit den Kindern in einem Lebensmittelgeschäft, um gezielt zu schauen: Welche Lebensmittel sind stark verpackt – und welche weniger? Die Kinder waren auf einem Ausflug zum Erdbeerpflücken, um einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und der Umwelt zu fördern. Auch ein Komposter steht nun draußen.
FABIDO TEK Am Grenzgraben, Dortmund
Wasserpolizistinnen und -polizisten
Die Kinder wollten sich „Wasserpolizist*innen“ nennen. Wir haben Kappen mit Wassertropfen gebastelt. Die Kinder hatten viele Ideen und besprachen, wozu wir Wasser brauchen. Die Wasserpolizist*innen sind durch die Kita gegangen und haben überlegt, wo man gut Wasser sparen kann. Zum Beispiel beim Händewaschen, Zähneputzen oder bei der Nutzung von Regenwasser aus der Wassertonne. Die Kinder haben dazu Plakate gestaltet und damit viele Gespräche angeregt. So sind sie jetzt nicht nur in der Kita, sondern auch zu Hause „Patenkinder“ fürs Sparen. Die Kinder sind sehr engagiert und erinnern sich regelmäßig gegenseitig daran, z. B. beim Zähneputzen das Wasser abzudrehen.
Wir haben in den Waschräumen die Wasserventile gesäubert, haben Wasserproben gesammelt und die Proben unter dem Mikroskop angeschaut. Danach haben wir Wasser gefiltert und zum Schluss den Wasserführerschein durchgeführt.
Inzwischen haben wir durch das Projekt zwei Regentonnen auf dem Außengelände – eine neue wurde von den Vätern an unserem Holzhaus angebracht. Wir gießen die Pflanzen nun ausschließlich mit Regenwasser.
FABIDO TEK Am Grenzgraben, Dortmund





