Stromfreier Tag
Unser Stromfreier Tag diente dazu, bei den Kindern ein Bewusstsein zu schaffen für stromabhängige Geräte und Licht. Unsere Vorbereitungsgruppe hat das Team mit Vorüberlegungen auf diesen Tag vorbereitet. Zu den stromabhängigen Geräten zählen natürlich auch die Küchengeräte der Wirtschaftsküche – daher gab es an diesem Tag kalte Würstchen im Brötchen. Auch der Speisen- und Personenaufzug sowie Wasserkocher und Kaffeemaschinen waren außer Betrieb, wodurch auch den Erwachsenen die sonstige Stromnutzung vor Augen geführt wurde. In drei unserer sechs Gruppen fanden Spiele im Dunkeln statt: Suchen von Utensilien zum Kerze anzünden (Streichhölzer, Kerze), Konstruieren und Parcours.
Wir haben dieses Vorhaben bewusst zum ersten Mal in der hellen Jahreszeit durchgeführt, um den Kindern nicht beim ersten Erleben Angst durch fehlende Beleuchtung der Innenräume bei mangelndem Licht von draußen zuzumuten. Ein weiterer Nebeneffekt dieses Projekttages ist die Vorbereitung auf eine eventuelle Blackout-Situation, also einen Stromausfall.
FABIDO Familienzentrum Lange Straße, Dortmund
Gemeinsam Ressourcen sparen
Gemeinsam mit den Kids haben wir in einer Vollversammlung überlegt, was wir noch in den Gruppen tun können, um Ressourcen zu sparen und wertzuschätzen. Wir sammelten mit den Kids folgende Alltagsaktionen:
Wasserwächter (schauen ob der Hahn ausgemacht wird und nicht dauerhaft läuft), Papierdetektive (dass nicht nur ein Strich auf den Blättern ist), Mülldetektive (ob der Müll richtig getrennt wird), Lüftungsexperte (wann sagt der Wecker „Stoßlüften“), Bücherwerkstatt (Reparatur von Bilderbüchern), Spielzeugdoktor (Spielzeug reparieren, statt neu kaufen). Die Kinder kamen auch zu dem Punkt, „wir können nicht alles gleichzeitig und fangen mit 4 Aufgaben an.“
Jeden Montag im Morgenkreis werden die Aufgaben neu verteilt unter den interessierten Kindern. Es wird sich auch ausgetauscht, wie oft die jeweiligen Kinder zum Einsatz kommen. Unser gemeinsames Fazit: Je weniger die Kids im Einsatz waren, desto besser ist es für alle.
DRK Familienzentrum Schönau
Nachhaltige Energiegewinnung und bewusster Energieverbrauch
Ein kreativer Ansatz, um die Kinder aktiv in den nachhaltigen Umgang mit Energie einzubinden, ist unsere Energiepolizei. Zwei Kinder übernehmen wöchentlich diese Rolle und sorgen dafür, dass in der gesamten Kita unnötige Lichtquellen ausgeschaltet werden. Im Morgenkreis fragen wir die Kinder, ob sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen möchten. Die Energiepolizei macht die Kinder zu aktiven Mitgestaltern eines bewussteren Energieverbrauchs.
Außerdem gehörten wir im Jahr 2024 zu den glücklichen Gewinnern eines Solarpanels bei einem Preisausschreiben der VR Bank. Diese Auszeichnung hat uns besonders gefreut, da wir nun die Möglichkeit haben, unsere Musikbox bei Ausflügen wie zum Beispiel beim Eltern-Kind-Zelten mit Solarenergie zu betreiben. So können wir die Natur genießen und gleichzeitig nachhaltige Energiequellen nutzen.
Kita Apfelbäumchen, Sankt Augustin
Ein Abend ohne Strom
Nach dem spannenden Forschen mit ihren Vätern erwartete die Kinder bereits die nächste Aktion zu diesem Thema. Die Kinder sind momentan auf der Suche nach Stromverbrauchern im Kindergarten – also fleißige Energie-Detektive.
An einem Abend kamen sie in den Kindergarten. Es wurde dunkel und die Lichter blieben aus. Was nun? Die Kinder hatten einige Fragen. ,,Wo kommt der Strom eigentlich her? Wofür wird er genutzt?“
Wir haben bei Kerzenschein Bücher gelesen, das Wasser für den Tee auf einem Camping-Kocher gekocht und die Wäsche auf einem Waschbrett gewaschen. Zudem wurde im Spülbecken gespült – die Spülmaschine bleib aus. So lernten die Kinder einige Alternativen kennen und sind nun richtige Energie-Experten. Den Kindern ist bewusst, dass Strom fast unentbehrlich ist, aber es viele Möglichkeit gibt, Energie einzusparen.
DRK Kindergarten ,,Die kleinen Strolche", Blankenheim
Tag ohne Strom
Wie ist es, wenn es keinen Strom mehr gibt? An einem dunklen Wintertag haben wir das ausprobiert. Die Kinder zündeten Kerzen an, damit wir Licht hatten. Es war kalt, weil ja auch die Heizung nicht lief. Was kann man machen, damit es uns warm wird? Bewegung und viele warme Decken. Wir haben uns aneinander gekuschelt. Uns war wichtig, dass die Kinder erkannten, wie wichtig unsere Ressourcen sind und wie wichtig es ist, dass wir gut und verantwortungsvoll damit umgehen. Es muss nicht immer in jedem Raum Licht brennen. Wenn die Heizung nicht zu hoch eingestellt ist, ist das auch gut für unsere Umwelt. Die Luft heizt sich nicht zu stark auf.
Was machen wir, wenn durch den Stromausfall nichts gekocht werden kann? Die Kinder entwickelten viele Ideen: Essen bestellen, ins Restaurant gehen, Eltern bitten, Essen zu bringen. Wenn das aber nicht geht, weil die Telefone auch nicht funktionieren und wir kein Geld haben, dann müssen wir ein Feuer im Garten machen und unser Essen darauf kochen. So kam die Idee mit dem Stockbrot.
Dieser Tag blieb nachhaltig hängen. Am nächsten Morgen wurde die helle Kita mit wohligen Heizungstemperaturen ganz anders erlebt.
DRK - Kirchtal Kita Vernich, Weilerswist
Ohne Strom ist vieles anders
Wie viel Strom nutzen wir eigentlich im Alltag? Dieser Frage gingen die Kinder an einem besonderen stromfreien Tag in der Kita nach. Gemeinsam wurde geforscht: Wo überall gibt es Strom? Welche Geräte funktionieren ohne Strom? Schnell wurde klar, dass Licht, Küchengeräte und sogar Heizung Strom brauchen.
Ein Tag ohne Strom? Das war eine spannende Herausforderung! Das Frühstück wurde ohne Geschirr vorbereitet, gespielt wurde bei Tageslicht und statt Musik aus der Anlage wurde gesungen. Die Kinder merkten: Ein Tag ohne Strom ist möglich - aber anders!
Beim Mittagessen halfen die Eltern tatkräftig mit: Auf einem Gasgrill bereiteten sie Würstchen zu, sodass niemand hungrig bleiben musste. Vorher hatten die Kinder abgestimmt, was es zu essen geben sollte. Unterstützt wurde das Projekt von ELE, dem kommunalen Energieversorger.
Kita und Familienzentzrum St. Barbara, Bottrop
Lichtwächter
Wir haben bei uns in der Einrichtung Lichtwächter eingeführt. So lernen die Kinder den bewussten Umgang mit Strom. Der Lichtwächter oder die Lichtwächterin hat eine Woche lang das Amt und achtet darauf, dass das Licht ausgeschaltet wird, in den Räumen wo es nicht benötigt wird. Das Foto zeigt unsere Helfer der Woche, es wird durch das Foto des jeweiligen Kindes gekennzeichnet.
Neben Lichtwächtern haben wir auch noch Wurmwächter und Stabheuschreckenbeauftragte. Diese müssen sich um genügend Futter für unsere Stabheuschrecken kümmern und die Würmer mit genügend Abfallresten versorgen.
DRK Kita Pusteblume, Wadersloh
Was verbraucht Strom?
Gemeinsam mit den Kindern haben wir überlegt, was Strom verbraucht und was Strom produziert. Dabei haben die Kinder festgestellt, dass viele Gegenstände Strom verbrauchen. Dadurch ist den Kindern bewusst geworden, dass wir alle Strom sparen müssen. In der Fastenzeit 2024 haben wir deswegen mit der Einrichtung Strom gefastet, und unsere wechselnden Energiewächter haben darauf geachtet, dass wir das Licht ausschalten, wenn ein Raum nicht genutzt wird oder es hell genug ist. Das Amt der Energiewächter wurde im wöchentlichen Wechsel immer von einem älteren und einem jüngeren Kind gemeinsam übernommen. Weil sich jedes Kind abwechselnd Energiewächter nennen darf, fördern wir bei jedem Kind das Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit Energie.
Kath. Kita St. Pankratius Belecke
Lichtwächter
Im Rahmen unserer Projektgruppe „Umweltspatzen“ haben die Kinder in jeder Gruppe begonnen, einen monatlich wechselnden Lichtwächter zu wählen. Dieses Kind ist einen Monat lang dafür verantwortlich aufzupassen, dass zum Beispiel im Waschraum, Gruppennebenraum, der Garderobe oder dem Gruppenraum beim Verlassen das Licht ausgeschaltet wird.
Um für die Kinder den Weg des Stroms zu verdeutlichen, haben wir hierzu verschiedene Experimente durchgeführt und uns darüber informiert, wie Strom entsteht.
St. Johannes Baptist, Plettenberg








