Wir nutzen Künstliche Intelligenz, um Inspirationen für die Projektwoche zu bekommen, um Pflanzen im Wald zu bestimmen, Elternbriefe in einfache Sprache zu übertragen oder in andere Sprachen zu übersetzen, Stempel-Karten sowie passgenaue Lieder für das Weltreise-Sommerfest zu generieren,… Was vor ein paar Jahren noch wie ein fernes Zukunftsszenario klang, ist inzwischen Normalität: Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig und prägt vielerorts unseren (Arbeits-)Alltag. Tatsächlich kann KI – reflektiert und gezielt genutzt – bei der Dokumentation und Verwaltung ebenso unterstützen und entlasten wie bei der pädagogischen Vorbereitung oder der Kommunikation mit den Eltern. Bildung für nachhaltige Entwicklung lässt sich einerseits mithilfe von KI vermitteln und umsetzen, sollte sich aber andererseits auch kritisch mit ihr auseinandersetzen.

Wofür KI in der Einrichtung eingesetzt wird, sollte das Team gemeinsam (mit dem Träger) klären und eine KI-Leitlinie erstellen, in der konkrete Tools, Anwendungsfälle, Datenschutzvorgaben und Transparenzfragen geklärt werden. Außerdem sollte neben der Qualifizierung der Mitarbeitenden auch das Zwischenmenschliche in den Blick genommen werden: Wie geht es dem Team mit solch neuen Technologien? Wie können unterschiedliche Haltungen – etwa in Bezug auf die Förderung digitaler Kompetenzen bei den Kindern – , Vorstellungen und Kenntnisse auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden? Was Künstliche Intelligenz nicht ersetzen kann: Beziehungsarbeit, Empathie und spontanes Reagieren auf die Kinder.

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11. Juni 2026, Bild: KI generiert – Leonardo AI/Modell GPT2

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