Das Superpflanzer-Hochbeet
Aus dem Wunsch der Kinder, eigenes Obst und Gemüse anzupflanzen, entstand das Projekt „Die Superpflanzer“. Bei den Vorüberlegungen, welches Obst/Gemüse in Deutschland wächst, wurden Obst- und Gemüsesorten aus Prospekten ausgeschnitten und sortiert. Dabei fiel auf, dass vieles nicht aus Deutschland kommt. Anhand einer Weltkarte wurde nachvollzogen, welchen Weg es aus dem Herkunftsland bis zu uns zurücklegt. Auf dem Markt haben sich die Kinder Obst und Gemüse angeschaut und vorgezogene Pflanzen eingekauft. Was wir zum Pflanzen brauchen, haben wir aus verschiedenen Bilderbüchern gelernt. So entstand die Idee eines Hochbeetes, wofür die Kinder Materialien wie Moos und Stöcke im Wald gesammelt und ein Hochbeet im Baumarkt ausgesucht haben. Gemeinsam wurde das Hochbeet aufgebaut und bepflanzt. Die Kinder überlegten sich auch einen wöchentlichen Gießdienst. Die Kinder freuten sich später über die selbst geernteten Früchte. Unser Ziel war es: Nachvollziehen der Zwischenschritte, um selbst Früchte zu ernten.
FABIDO Familienzentrum Lange Straße, Dortmund
Schmetterlinge, Bienen und die Hochbeete
Die Kinder der KiTa Apfelbaum interessieren sich für die Natur und ihre Umwelt. Dies haben wir zum Anlass genommen, unsere schon bestehenden Hochbeete zu aktivieren. Gemeinsam mit den Kindern haben wir besprochen, was ein Hochbeet ist und wie man es nutzen könnte. KiTa-Eltern haben uns neue Erde gespendet. Mit den Kindern haben wir gemeinsam die Beete mit Erde vorbereitet.
Im Morgenkreis haben sich die Kinder gewünscht, Sonnenblumen für zu Hause vorzuziehen und in der KiTa verschiedenes Gemüse anzupflanzen. Durch tägliches Beobachten und regelmäßiges Gießen konnten die Kinder immer wieder erkennen, dass auch Schmetterlinge und Bienen regelmäßig die Beete besuchten. Auf diese Art haben sie gelernt, dass die Pflanzen von Bienen bestäubt werden und wurden sensibilisiert Tiere aller Art zu respektieren.
Kita Apfelbaum, Wesseling
Nachhaltigkeit wächst im Beet
Gemeinsam mit den Kindern haben wir einen passenden Platz für unser Beet gefunden, in dem wir zusammen Gemüse, Kräuter und andere nützliche Pflanzen anbauen. Die Ernte nutzen wir für Kochangebote über dem Feuer oder als gesunden Snack zwischendurch. Im Rahmen einer Elternaktion entstanden Hochbeete, die mit Tomaten und Paprika bepflanzt sind. Weitere Pflanzen haben wir mit den Kindern selbst vorgezogen. Dabei konnten sie den Prozess vom Samenkorn bis zur fertigen Pflanze beobachten und begleiten. So erleben sie unmittelbar, wie Lebensmittel entstehen, und entwickeln ein Gefühl für Naturkreisläufe. Ein besonderes Highlight war eine großzügige Baumspende unserer Nachbarn. Mit den neuen Bäumen gestalten wir unser Außengelände nicht nur grüner, sondern schaffen gleichzeitig neue Lebensräume für Insekten und Vögel – ein wertvoller Beitrag zur Umweltbildung im Kita-Alltag.
Naturkindergarten „Casa Natura“, Rheinbrohl
„Pizzahochbeet“
Das Thema gesunde Ernährung kam beim Frühstück oft zur Sprache. Viele Kinder äußerten, dass gesundes Essen nicht schmeckt. Daraufhin entwickelten wir die Idee, erst einmal über Gemüse und Obst und deren Herkunft zu sprechen. Ein Hochbeet motivierte die Kinder, sich dabei zu beteiligen, Gemüse zu pflanzen und dessen Wachstum zu beobachten. Nach der Ernte der Tomaten und Paprika belegten wir damit einen selbstgemachten frischen Pizzateig. Beim gemeinsamen Verzehr konnten wir alle Kinder davon überzeugen, dass auch gesundes Essen schmeckt. Nun haben wir die Hochbeete und die Ernte in unseren Alltag integriert und können immer wieder Neues entstehen lassen.
Kita St. Johann Baptist, Essen
Gemüse aus unserem neuen „Kindergarten“
In einer gemeinsamen Aktion mit den Eltern im frühen Frühjahr habe ich einen Teil meines „Kindergartens“ umgestaltet: Es wurden ein großer Busch gerodet, Platten für eine insektenfreundliche Kräuterwiese entfernt und ein Hochbeet gebaut. Wir haben Komposterde ausgestreut, eine Kräuterwiese gesät und zwei Mini-Apfelbäume und zwei Mini-Birnenbäume gepflanzt. Mit den Kindern habe ich im Hochbeet Salat, Möhren, Erbsen, Pastinaken und Gurken angepflanzt. Jeden Tag nach dem Ausflug müssen wir nach unseren Pflanzenkindern gucken und sie gießen und pflegen. So lernen die Kinder spielend Verantwortung zu tragen und sehen, wie unser Essen wächst. Wir freuen uns schon auf die Ernte im Sommer.
Kindertagespflege „bee happy“ von Sabine Röber, Braunschweig
Gemeinsames Gärtnern
Als Aktion zusammen mit den Eltern haben die Kinder und ich ein gemeinsames „Gardening“ für neue Hochbeete rund um den „Spatzplatz“ bestimmt. Für das Bepflanzen wurden im Vorfeld verschiedene Samen vorgezogen und das Wachsen der Keimlinge beobachtet. Die Eltern wurden dann eingeladen, zusammen mit den „Spatzen“ die alten Hochbeete mit den herangezogenen Paprikapflänzchen, Erdbeeren, kleinen Tomatenstauden, Zitronenmelisse sowie Rosmarin neu zu bepflanzen.
Vorab wurden die Kästen mit Tonkügelchen für eine optimale Bewässerung befüllt, danach mit passender Erde. Später wurden Löcher geschaffen, um Keimlingen und Pflanzen einen neuen Platz für ihre feinen Wurzeln zu geben. Danach haben die Kinder beim Angießen fleißig geholfen – Gänse- und Butterblümchen auf der Wiese haben ebenfalls reichlich Wasser abbekommen.
Die Kinder hatten viel Spaß beim Schütten, Fühlen und Räumen von Blähton, Erde und Wasser. Feine Wurzeln, duftende Blätter wurden wahrgenommen. Das Wachsen wird jetzt täglich kontrolliert und beim Ernten werden wir bald auch unseren Erfolg „schmecken“. Für einige Elternteile bedeutete die Pflanzaktion ebenfalls, „Neuland betreten“ und hat zu Ideen für den eigenen Balkon inspiriert.
Kindertagespflege „Spatzplatz 2.0“ von Christiane Noell, Bonn
Gemüse anpflanzen
Bei einem vorangegangenen Projekt haben unsere Tagespflegekinder Samen in wiederverwendbaren Tüten gezogen. Es waren unteranderem Bohnen und Zucchini dabei. Die Kinder konnten die Sprösslinge beim Wachsen beobachten und dabei miterleben, wann sie groß für die Tüten wurden und es Zeit wurde sie in ein Beet einzupflanzen.
Dafür haben wir ein Hochbeet aufgestellt, welches genau in Reichhöhe der Kinder steht. Die Sprösslinge wurden dann vorsichtig aus den Tüten genommen und in das Beet gepflanzt. Zudem wurden noch Möhren und Kartoffeln gepflanzt.
Als das Gemüse reif war, haben die Kinder es geerntet und anschließend bei einer gemeinsamen Kochaktion verarbeitet. So konnten die Kinder miterleben wie Gemüse wächst und den Prozess verfolgen bis es bei einem selbst auf dem Teller ist.
Kindertagespflege „Ratz und Rübe“ von Silke Gummersbach, Bonn-Castell
Wie aus einem Samen Leben wächst – Pflanzen erforschen und pflegen
Zum Thema Natur und Artenvielfalt lernten die Kinder, sowohl die U3 wie die Ü3 Kinder, Schritt für Schritt, wie Pflanzen wachsen und gepflegt werden. Den Einstieg bildete ein Bilderbuch über den Weg einer Tomate vom Samen bis zur Ernte. Zum „Pflanz eine Blume“-Tag wurde eine Elternaktion geplant. Die Eltern unterstützten das Projekt, indem sie Erde oder Samen mitbrachten. Die Kinder bereiteten anschließend das Hochbeet vor, wählten Pflanzen aus und beobachteten deren Entwicklung. Zunächst setzten sie Samen in Gläser, die auf der Fensterbank standen. Sobald erste Wurzeln sichtbar waren, pflanzten sie die Keimlinge ins Hochbeet im Garten um. So erfuhren die Kinder auf spielerische Weise, was Pflanzen zum Wachsen brauchen, entwickelten Verantwortung und wurden für natürliche Kreisläufe sensibilisiert.
Kita Ahornweg, Maintal
Pflanzen erlebbar machen
Blüten und Pflanzen für Kindern erlebbar machen. Auf unseren Hochbeeten im Hof der Kita haben wir gemeinsam mit den Kindern neue Pflanzen gepflanzt. Die Pflanzen erhielten wir kostenlos vom Schulbiologiezentrum. Da nicht alle Pflanzen schon blühten, haben wir die Idee entwickelt, für Kinder und Eltern neben jede Pflanze ein selbst gestaltetes Schild zu stecken, auf dem sich der deutsche Pflanzenname und die Blüte befindet, die zur jeweiligen Pflanze gehört. Eine Fachkraft gestaltete die Schilder. Wenn Kinder Pflanzennamen hören und evtl. lernen, hat das viele positive Effekte – für ihre sprachliche Entwicklung, ihren Wortschatz und Naturbindung. Kinder lernen Pflanzen, indem sie diese bewusst wahrnehmen. Durch die Bilder der Blüte konnten die Kinder die Entwicklung der Pflanze verfolgen. Namen regen zum Fragen und Erzählen an. Pflanzen unterscheiden zu können, gibt Orientierung. Durch die Schilder nehmen die Kinder auch Feinheiten der Pflanzen wahr – Farben, Formen und Gerüche.
Lotus Kinderkrippe, Hannover
Leben auf dem Land - Lernen mit allen Sinnen
Wie wächst eigentlich eine Karotte? Was bedeutet nachhaltige Landwirtschaft? Unsere Kinder erfahren die Bedeutung von Natur, nachhaltiger Landwirtschaft, gesunder Ernährung und verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen wie zum Beispiel Wasser und Lebewesen (Bienen, Regenwürmer, Insekten etc.) – durch eigenes Tun, Beobachten, durch Anbau und Pflege und durch das Einfahren der Ernte – ein praktischer Zugang zu gesunder Ernährung, Umweltschutz und Verantwortungsbewusstsein. Die Kinder erleben das gesamte Gartenjahr – vom Vorbereiten der Felder (Archegarten und Hochbeete) über die Anzucht und die Pflege der Pflanzen bis hin zum Ernten und Verarbeiten. Durch unseren Kooperationspartner (LVR Freilichtmuseum Lindlar) haben wir vielfältige Möglichkeiten, nicht nur den eigenen Garten und die eigenen Hochbeete zu bewirtschaften, sondern auch Einblicke in die täglichen Arbeiten auf den Feldern und in den alten Häusern zu erhalten.
Johanniter-Museumskita Lindlar









