„Mikroplastik im Wasser“
Um für die Kinder das Thema „Mikroplastik im Wasser“ zu veranschaulichen und nachvollziehbar zu machen, haben wir ein stellvertretendes Experiment durchgeführt – mit Würfelzucker und Lebensmittelfarbe statt mit Plastik. Zunächst wurde ein Stück Würfelzucker in einer durchsichtigen Schale mit Wasser aufgelöst. Die kleinen Krümel, die kurz vor der vollständigen Auflösung entstehen, konnten sich die Kinder gut als „kleine Plastikstückchen“ vorstellen. Mit der Auflösung im Wasser wurde das „Plastik“ unsichtbar, also zu „Mikroplastik“. Anschließend wurden mehrere Stücke Würfelzucker auf verschiedenen Tellern vollständig aufgelöst. Damit die Verteilung der „Plastikstückchen“ deutlich wurde, färbten die Kinder den Zucker mit Lebensmittelfarbe. Danach wurde das gefärbte Wasser umgerührt („Das Plastik verteilt sich in den Flüssen“) und ins „Meer“ geschüttet, also eine große Glasschüssel mit Wasser. Die Kinder konnten sehen, wie sich das Plastik im Meer anreichert (das Wasser färbte sich immer intensiver). Sie konnten am Wasser riechen und ihre Finger in die Glasschüssel tauchen. So erfuhren sie außerdem, dass man das Plastik auch nicht mehr riechen und fühlen kann.
DRK-Kita „Mühlenzwerge“, Blankenheim-Mülheim
Wertvolle Ressource
Zum Einstieg in das Thema haben wir Wasser mit unseren Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen) erforscht. In unseren Morgenkreisen haben wir folgende Themen besprochen: Für wen ist Wasser wichtig? Wofür brauchen wir Wasser? Für wen ist Wasser ein Lebensraum? Auch haben wir über den Wasserkreislauf gesprochen und dabei verschiedene Materialien genutzt: das Lied „Der Regentropfen“ (Lichterkinder), Schaubilder und das Bilderbuch „Bis zum blauen Meer und zurück“. Gemeinsam haben wir das Experiment „Mini- Wasserkreislauf im Glas“ durchgeführt und ein eigenes Schaubild entworfen. Bei einem Bewegungsspiel haben wir die Aggregatzustände von Wasser dargestellt. Außerdem haben wir weitere Experimente ausprobiert: Welche Naturmaterialien können schwimmen? Was löst sich in Wasser? Und wie viele Tropen passen auf eine Münze? Neben unseren Beeten haben wir eine Trinkschale für Insekten und Vögel geschaffen. Über diese Projektzeit lernten die Kinder „Wasser“ als wertvolle Ressource kennen.
Wald- und Naturkindergarten Meckenheim e.V., Meckenheim
Die Kraft des Wassers
Die Kinder laufen neugierig durch den Bach. Woher kommt das Wasser? Warum fließt es genau hier und warum versickert es nicht? Beim Bauen eines Staudamms aus Steinen, Ästen und Baumstämmen erleben sie, wie Wasser sich aufstauen lässt – und wie kraftvoll es wird, wenn der Damm durchbrochen wird. Fasziniert sprechen wir darüber, wie der Mensch Wasserkraft nutzt. Anschließend bauen wir eigene Wasserräder aus Joghurtbechern, Korken und Nägeln. Mit Y-förmigen Stöckern als Halterungen werden die Räder im Bachlauf platziert. Sobald das Wasser die Schaufeln trifft, beginnt sich das Rad schnell zu drehen! Die Kinder probieren verschiedene Stellen aus und entdecken, wie unterschiedlich stark das Wasser fließt. In der Kita stellen wir spielerisch den Wasserkreislauf dar. Als Abschluss besuchen wir das Baldeneyer Stauwehr – die Kinder staunen über die gewaltige Kraft gestauter Wassermengen. Ein Tag voll mit Staunen, Lernen und vielen Eindrücken.
Kita St. Franziskus, Essen
Was Wasser alles kann – forschen, verstehen und schützen
Im Rahmen unseres Wasserprojekts (22.03. „Tag des Wassers“) erkundeten die Kinder spielerisch die Bedeutung und Eigenschaften von Wasser. Den Einstieg bildete das Buch „Von der Kaulquappe zum Frosch“, welches den Kindern den Lebenszyklus von Amphibien näherbrachte. Am Naturtag, den wir jeden Freitag veranstalten, besuchten wir gemeinsam die Froschzäune und entdeckten sogar eine Erdkröte – ein besonderes Erlebnis, das zur Kontaktaufnahme mit dem NABU führte und den Kindern zeigte, wie wichtig der Schutz von Lebensräumen ist. Anschließend lernten wir mit der Geschichte von Aqualino, dem Wassertropfen, den Wasserkreislauf kennen – vom Verdunsten bis zum Regen. Zudem führten wir Experimente durch, bei denen die Kinder beobachteten, welche Dinge im Wasser schwimmen und welche sinken. Besonders spannend war es, wie Weintrauben im Sprudelwasser aufstiegen. Auch das Beobachten von Papierblüten, die sich langsam im Wasser öffneten, begeisterte die Kinder und zeigte ihnen, wie sich Wasser verhält.
Kita Ahornweg, Maintal
Forschen rund ums Wasser
In unserer Forscherecke können die Kinder im Alltag verschiedene Experimente mit unterschiedlichen Materialien durchführen. Die Materialien der Forscherecke werden je nach Situation, Fragestellung der Kinder, erworbenes Vorwissen, usw. regelmäßig überprüft und ausgetauscht. Die Kinder haben die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit den vorhandenen Materialien zu forschen, zu experimentieren und sich auszuprobieren. Im Anschluss können die Kinder diese Erfahrungen dokumentieren.
Kath Kita St. Mariä Himmelfahrt, Odenthal
Wassermuseum
Zum Weltwassertag am 22. März 2024 haben wir für alle Familien ein Wassermuseum eingerichtet. Dort konnten die Eltern einsehen, welche Ziele wir verfolgt haben und was wir schon alles für Nachhaltigkeit tun. Außerdem konnten die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam forschen, entdecken und experimentieren.
Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Hugostraße, Gelsenkirchen





