Ein Krippenwagen und ein Lastenrad

Leben ohne Auto

Ich habe das große Glück am Rande einer mittelgroßen Großstadt zu wohnen, in der ich alle Wege mit dem Fahrrad und dem ÖPNV erledigen kann. Deshalb habe ich schon vor vielen Jahren mein Auto verkauft. Im Zuge der globalen Erwärmung sollten wir auf den Individualverkehr mit Auto verzichten, und ich versuche das, so weit wie möglich umzusetzen. Auch die Eltern bringen ihre Kinder in der Regel mit dem Fahrrad oder Lastenfahrrad zu mir. Für die Kinder habe ich einen Krippenwagen angeschafft, mit dem wir unsere Ausflüge machen: in den Park, zum Reiten, zu befreundeten Tagesmüttern. Wenn wir ins Museum oder in die Bücherei wollen, fahren wir mit der Straßenbahn oder dem Bus. Für meine Einkäufe und zu unseren Festen im Park nutze ich mein Lastenfahrrad mit Motor.

Kindertagespflege „bee happy“ von Sabine Röber, Braunschweig


Alternativen zum Auto

Da sich meine Kindertagespflegestelle in einem kleinen Dorf befindet und es nicht soviel Autoverkehr gibt, kommen die meisten Kinder morgens zu Fuß oder mit dem Laufrad. Für weitere Spaziergänge durch die Felder nehmen wir unseren Krippenwagen mit, damit die Kinder sich zwischendurch mal ausruhen können. Für regelmäßige Besuche auf dem Reiterhof, der sich in der Nachbarschaft befindet und den alljährlichen Zoobesuch nutzen wir die Straßenbahn.

So sehen auch schon die ganz Kleinen, dass man nicht immer ein Auto benötigt und es oftmals sogar viel mehr Spaß macht, sich so fortzubewegen.

Kindertagespflege Krümelkiste von Astrid Schottel, Wesseling


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