Anbauen und ernten
Erdbeer-Kräuterpyramide mit Lavendel
Für unser neuestes Gartenprojekt wurde unser Garten um eine Erdbeerpyramide erweitert. In dieser Pyramide können die Pflanzen vor Schnecken geschützt wachsen. Nachdem der Aufbau der Holzrahmen geschafft war, wurde die Pyramide wie ein Hochbeet in verschiedenen Schichten nach und nach mit Stöcken, Erde und Komposterde gefüllt. Um viele Regenwürmer anzulocken, kam zwischen die Erdschichten zudem noch Pappe. Die Erde brauchte ein paar Tage, um sich zu setzen und danach wurde jede Ebene nochmal mit ein bisschen Erde aufgefüllt. Im Frühjahr durften dann unsere Erdbeeren umziehen. Diese wuchsen bisher an verschiedenen Orten im Garten verteilt und bekamen jetzt alle ein gemeinsames neues Zuhause. Da die Pyramide sehr viel Platz auf den Ebenen bietet, pflanzten wir zudem noch einige Kräuter an. Zwischen die Erdbeeren kamen als Schutz noch Steckzwiebeln und Knoblauch dazu. Um viele Bienen anzulocken, setzen wir an die Spitze der Pyramide noch eine Lavendelpflanze.
Kindertagespflege „Wundernest“ von Jeannine Mennert, Bonn
Wie aus einer alten Kartoffel viele neue Kartoffeln wurden.
Unsere alten Kartoffeln sind ganz runzlig geworden und hatten Keime gebildet. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie dadurch in die Tonne müssen. Die Kinder beobachteten wie die Keime größer wurden und im Frühjahr durften unsere alten, runzligen, keimenden Kartoffeln in die Pflanzsäcke umziehen. Die Kinder bedeckten sie mit etwas Erde und gossen diese fleißig. Nach einiger Zeit wuchsen kleine Kartoffelpflänzchen aus der Erde hinaus und nun sind wir gespannt, ob wir bald nicht nur eine runzlige Kartoffel, sondern viele frische neue Kartoffeln haben werden. Aus diesen Kartoffeln wollen wir dann viele leckere Gerichte wie zum Beispiel Kartoffelpüree und selbstgemachte Pommes machen, um auf Tiefkühl- und Fertigprodukte zu verzichten. Die Kinder lernen so, wie aus alten Pflanzen neue Pflanzen entstehen und wie vielfältig eine Kartoffel sein kann. Des Weiteren merken sie, dass Selbstgemachtes sehr gut schmeckt.
Kindertagespflege „Wundernest“ von Jeannine Mennert, Bonn
Unser Hochbeet-Projekt in der Kindertagespflege
Gesunde Ernährung beginnt mit dem Verständnis dafür, wo unser Essen herkommt. Genau das erleben die Kinder in meiner Kindertagespflege durch unser gemeinsames Hochbeet-Projekt. Zusammen mit den Eltern haben wir kindgerechte Hochbeete für den U3-Bereich gebaut, sodass auch die Kleinsten aktiv mitmachen können.
Nachdem die Beete fertig waren, habe ich gemeinsam mit den Kindern Erdbeerpflanzen, Kartoffeln, Zwiebeln eingepflanzt. Dabei lernen sie spielerisch, wie aus einem kleinen Samen oder einer Knolle eine Pflanze wächst und schließlich Obst oder Gemüse entsteht. Jeden Tag kümmern wir uns gemeinsam um unsere Beete – wir gießen, beobachten das Wachstum und freuen uns über jede neue Entdeckung. So erleben die Kinder hautnah den Kreislauf der Natur und entwickeln gleichzeitig eine wertvolle Wertschätzung für gesunde Lebensmittel.
Kindertagespflege „Villa Krümelkiste“ von Christina Brandt, Bonn
Kartoffel im Schauglas
Wie wächst eine Kartoffel? Was geschieht unter der Erde? Um diese Fragen beantworten zu können, haben wir Kartoffeln in ein Beet gepflanzt. Eine Kartoffel wurde in einer großen Vase auf Erde gelegt. Diese Vase gruben wir halb in die Erde ein, bedeckten sie mit einem Blumentopf und ließen etwas Licht hinein. Nun holen wir regelmäßig die Vase aus der Erde und beobachten, was sich verändert.
Kindertagespflege „Kleine Vorwitznasen“ von Christiane Neuß, Bonn
Vom Samenkorn bis zur Ernte
Damit auch schon die Kleinsten unserer Gesellschaft lernen und verstehen, dass unser Obst und Gemüse nicht aus dem Supermarkt kommt, sondern es einen langen Weg vom Samenkorn bis zur Ernte hinter sich gebracht hat, ziehen ich jedes Jahr mit den Kindern verschiedene essbare Blumen und Gemüsepflanzen in unseren kleinen Fensterbank-Gewächshäusern heran.
Wenn die Pflanzen stark genug sind, setzen wir sie in unseren KINDERgemüseGARTEN wo wir sie pflegen und bei Zeit auch ernten und zu leckeren Speisen zubereiten können.
„Die Füchschen“ Kindertagespflege von Andrea Krieger, Langenfeld
Hochbeet aus Paletten
Mit den Drei- bis Fünfjährigen haben wir ein Hochbeet für den Garten der Kinderkrippe gebaut. Die alten Paletten hatte uns ein älterer Mann geschenkt. Wir haben das Hochbeet mit Feldsalat bepflanzt, und die Kinder warten nun gespannt. Zurzeit bauen die Kindergartenkinder für ihren Garten auch ein Hochbeet.
Von dem Erlös einer Veranstaltung der benachbarten Umweltstation, bei der unsere Eltern Snacks verkauft haben, haben wir uns außerdem zwei Wurmkomposter angeschafft, die direkt in die Hochbeete gesetzt werden. Zusammen mit den Kindern werden wir die Würmer mit Obst- und Gemüseschalen füttern und beobachten, was passiert.
Kita Margherita, Würzburg
Selber anbauen statt kaufen
Wie schmecken Monatserdbeeren? Und wie sehen Kornelkirschen aus? Schmecken die Felsenbirnen wirklich nach Birnen? Und was kann man aus Hagebutten herstellen?
Wir haben uns als Ziel gesetzt, die alten Wildobstsorten und Beeren aus dem Garten mit den Kindern wieder neu zu entdecken. Kinder kennen oft nur den Geschmack von Obst aus dem Supermarkt, welches meist unreif und geschmacklos ist. Manche Beeren sind viel zu weich für den Transport und werden gar nicht angeboten. So haben wir verschiedene Heidelbeersorten, Felsenbirnen, Honigbeeren, Johannisbeeren gepflanzt. Diese Sträucher bieten nicht nur den Insekten Nahrung, sondern im Frühjahr auch uns. Ab Mai können wir auf unsere eigens angebauten Beeren zurückgreifen.
Johanniter Familienzentrum, Morsbach
Selbstversorger-Garten / Obst und Gemüse anbauen
Die sechs Gruppen unserer Kita heißen Gänseblümchen, Löwenzahn, Veilchen, Sonnenblume, Ringelblume und Kornblume. Deshalb findet man die oben genannten Pflanzen auf unserem Außengelände. Trotz der engen Bebauung im Ortsteil haben wir ein weitläufiges, grünes Gelände, das wir durch zehn Hochbeete und Pflanzwannen zu einem feinen und gar nicht mehr so kleinen Selbstversorger-Garten gestaltet haben. Wir haben außerdem eine Kräuterschnecke, Obstbäume und Beerensträucher, zwei Weinreben und eine Kiwipflanze.
Wir bauen jährlich wiederkehrend selbst gezogene Gemüse- und Obstpflanzen an. Die dazu verwendeten Samen ernten wir, wenn möglich, mit den Kindern und trocknen diese. Die Kinder lernen so den Lebenszyklus einer Pflanze kennen. Unser Motto ist „Die Natur und die Umwelt verstehen, erleben und nachhaltig schützen.“ Unsere Kinder machen jedes Jahr vielfältige Erfahrungen mit der eigenen Anzucht von Salat und Gemüse. Sie erleben den Kreislauf Samen-Keimling-Pflanze-Blüte-Frucht-Samen.
GEKITA Florastraße, Gelsenkirchen
Eines kleines Stück Grün zum Entdecken und Naschen
Eltern aus unserer Einrichtung haben für uns ein Hochbeet gebaut. Dies wurde dann mit ein paar Eltern und Kindern bepflanzt. Wir konnten einiges auch schon ernten und unsere Kochfrau hat dies im Mittagessen oder im Nachtisch verarbeitet.
Städtische Kindertageseinrichtung Markusstraße, Troisdorf-Bergheim
Was brauchen Pflanzen?
Mit Kindern, die sich dafür freiwillig gemeldet haben, haben wir Ideen gesammelt, was wir auf unserem Außengelände anpflanzen möchten. Hierbei ging es auch um die Frage, was die Pflanzen alles brauchen und wie man sie behandeln muss, damit sie auch Frucht bringen. Die Kinder haben dann mit der Anzucht begonnen und konnten beobachten, wie aus kleinen Samen kleine Pflanzen wurden. Mittlerweile konnten wir auch schon die ersten Tomaten ernten, und wir haben für die Kinder daraus einen leckeren Snack erstellt.
Ev. Kindertageseinrichtung Leuchtturm, Velbert