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Was darf in den Kompost und warum?

Um diese Frage zu klären haben wir die Kinder zunächst in drei Gruppen aufgeteilt mit je einem Wertstoff, so dass es die Gruppen „Papier“, „Kunststoff“ und „Bio“ gab. In den Gruppen schnitten wir dann jeweils den Boden einer drei Liter PET Flasche ab und befüllten diese im Anschluss mit den jeweiligen Wertstoffen. Die so präparierten Flaschen hingen wir auf dem Außengelände an den Zaun. Nun haben wir gemeinsam in regelmäßigen Zeitabständen geschaut was mit den Wertstoffen in den Flaschen passiert.

Während die Flasche mit dem Kunststoff unverändert blieb, konnten wir bei der Flasche mit dem Papier beobachten, dass dieses vor allem durch den Regen zu einem Klumpen wurde. Bei der Flasche mit den Bioabfällen gab es am meisten zu beobachten, denn diese verwandelten sich immer mehr und mehr zu einer pastösen Masse. Hierdurch konnten wir sehen, was in unserem Kompost passiert und warum es wichtig ist nur Bioabfälle in diesem zu entsorgen.

FRÖBEL-Kindergarten Abenteuerland, Köln

Mülltrennung mit den Kleinsten

Vier Kartons wurden von uns in den Originalfarben der offiziellen Mülltonnen mithilfe von Fingerfarben bemalt und nach Trocknung mit kleinen Zeichnungen sowie den offiziellen Kennzeichnungen für Mülltrennung aus dem Internet beklebt (Kinderkleber). Die grüne Tonne wurde zusätzlich mit einer Umwelttüte für den Feuchtigkeitsschutz ausgelegt. Intension: Jeden Tag hat ein Kind Mülldienst und alle helfen mit. Begleitend wurde über alle Müllarten mithilfe von Büchern und den offiziellen Infoseiten gesprochen. Zusätzlicher Lerneffekt: aus Kartons, Altpapier oder auch ausgewaschenen Plastikteilen können immer wieder neue Sachen entstehen. Kompostierbare Sachen aus der grünen Tonne landen wieder im Garten.

Kindertagespflege von Annemarie Boehle-Schuck, Bonn

Mitmach-Theaterstück

In unserer Kita findet einmal im Jahr eine Projektwoche zum Thema “Mülltrennung/ Müllverwertung“ statt. Für diese Projektwoche nutzen wir einen Materialkoffer der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE), der uns kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen dieser Projektwoche besucht uns Herr Stinknich von den EBE. Er bringt den Kindern in einem kleinen Mitmach-Theaterstück spielerisch das Thema Mülltrennung näher. Außerdem besucht unsere Schultütenbande den Recyclinghof in Essen Altenessen. Im täglichen Kita-Leben trennen wir in den Gruppen den Müll, indem wir verschiedenfarbene Mülleimer sowie Piktogramme nutzen.

Kath. Kita/Familienzentrum St. Michael, Essen

Müll sortieren lernen

Wir haben unterschiedliche Angebote und Methoden genutzt, um den Kindern den Sinn und die Notwendigkeit der Mülltrennung nahezubringen. Wir hatten Besuch eines Theaterpädagogen, der sehr anschaulich und unterhaltsam das Thema kindgerecht vermittelt hat. Die Kinder haben Müllsortierspiele kennengelernt, welche wir mit Bildern wie auch mit echtem Müll bespielt haben. Videos zum Thema Müllverwertung – was geschieht nach dem Einwurf in die Tonne – sind auf großes Interesse gestoßen. In unseren Gruppen haben wir die Mülleimer kenntlich gemacht, um auch weiterhin den Müll in die richtige Tonne zu werfen. Für regelmäßige Aktionen, wie das Müllaufsammeln in unserem Sozialraum, sowohl als Kindergruppe als auch mit Elternbeteiligung stoßen wir auf großes Interesse und Engagement. Wir bitten die Eltern außerdem in regelmäßigen Abständen, uns Wertstoffe zu spenden, die wir mittels Upcycling umfunktionieren. Ob Deko oder Muttertagsgeschenk – Upcycling ist allgegenwärtig.

Ev. Kita Wichtelland, Velbert

Wieviel Müll fällt an?

Einführung: Im Morgenkreis wurde mit den Kindern über das Thema Müll gesprochen. Zum Beispiel: Wo fällt Müll an? Wo finden wir Müll? Wie wird Müll sortiert? Was kann Neues aus Müll entstehen?

Durchführung: Der Müll der in der Kita angefallen ist wurde eine Woche gesammelt. Dann haben wir den Müll sortiert und den entsprechenden Tonnen zugeordnet. In diesem Rahmen haben wir die Mülltonnen farblich markiert. Im Alltag achtet nun jeder auf die „richtige“ Entsorgung. Wir haben verschiedene Bilderbücher betrachtet, z.B. ‚Plastian, der kleine Fisch‘ und ‚Schau mal die Müllabfuhr‘. Zu den unterschiedlichen Farben der Tonnen wurden Plakate erstellt. Wir haben das Abholen der Mülltonnen durch den Müllwagen beobachtet. Ein Mitarbeiter der RSAG, dem kommunalen Entsorgungsunternehmen im Rhein-Sieg-Kreis, hat das Thema Müll mit den Kindern noch mal vertieft. Das Thema Recycling wurde insofern aufgegriffen, dass die Kinder Papier geschöpft haben.

Abschluss: Zum Abschluss des Projekts sind wir mit den Kindern im Umfeld der Kita Müllsammeln gegangen.

Städtische Kindertageseinrichtung Konfetti, Meckenheim

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Bei diesem Projekt ist unser Ziel, zu erfahren und zu entdecken, dass jeder Mensch einen "ökologischen Fußabdruck" hinterlässt. Die Kinder sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen erlernen und damit Nachhaltigkeit vermittelt bekommen. Gleichzeitig erleben sie präventive Aktionen gegen Umweltverschmutzung. Wir versuchen durch kindgerechte Impulse im Alltag und spielerische Aktionen, die Kinder für den Punkt „Müllproduktion, Müllsortierung, Müllentsorgung“ zu begeistern und zu sensibilisieren.

Müllsammel-Aktion: Zum Abschluss des Projekts haben die Kinder einen Besuch auf dem Spielplatz mit dem Aufsammeln von Müll verbunden. Die Kinder haben viel entsorgen können und somit den Spielplatz sauber gehalten. Außerdem wurden die Kinder und Familien dazu motiviert, den Müll in ihrer Umgebung einzusammeln. Für die Familien, die mitgemacht haben, gab es eine „Umwelt-Helden Medaille“.

AWO Kita Lohausstraße, Haltern am See

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