Reduzieren und vermeiden

Die Entstehung eines Komposts

Das Thema Abfall und Mülltrennung gab den Anlass einen Kompost ins Leben zu rufen. Er dient nicht nur der Mülltrennung, sondern Lebewesen wird ein neuer Lebensraum angeboten.
Die Kinder haben gemeinsam mit den Eltern an einer Nachmittagsaktion Würmer gesammelt, den Kompost zusammengebaut und verschiedene Naturmaterialien hinzugefügt. Der Kompost dient der Beobachtung und wird von der Küche für die Bioabfälle genutzt.
Durch die gemeinsame Aktion wurde eine bewusste Verantwortung im Umgang mit Mülltrennung geschaffen. Der entstehende Humus wird in anderen Bepflanzungsaktionen genutzt, wie zum Bespiel die Bepflanzung unserer schon vorhandenen Hochbeete.

Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Kriemhildstraße, Gelsenkirchen

Papierchecker

Wir haben in unserem Projekt „Die Papierchecker“ eine Projektgruppe gebildet, bestehend aus den 4-5-jährigen Kindern, die im kommenden Jahr die Schule besuchen werden.
Gemeinsam haben wir vieles rund um das Thema Papier besprochen und ausprobiert. Wir haben überlegt, wo wir in unserem Kitaalltag überall Papier finden, wir haben gelernt, woraus Papier besteht, wie es hergestellt wird, was Recycling bedeutet und haben selbst Papier hergestellt und aus dem hergestellten Papier etwas gebastelt. Zum Abschluss des Projektes haben wir einen Baum gepflanzt, um der Natur etwas zurückzugeben für all das Papier, das wir verbrauchen.

Kinderhaus Die Waldfrösche, Nütterden

Unser Müllprojekt

Gemeinsam mit den Eltern unserer Kita Ziegelsteinchen haben wir recycelbare Reste (Müll) gesammelt. Wir haben in einem Projekt mit den Kindern besprochen, welche Verpackungen nicht notwendig sind und wie wir darauf achten können, weniger Müll zu verursachen. Dabei stand im Vordergrund, dass das Obst und Gemüse eigentlich eine eigene natürliche Verpackung hat und daher keine weitere Verpackung benötigt, die der Umwelt schaden kann.

Im Anschluss haben die Kinder ein „Müllmonster“ erarbeitet, was uns täglich daran erinnern soll, weniger Müll zu verursachen. Die Kinder konnten dabei selber sehr kreativ werden und ihr theoretisches Wissen praktisch umsetzen, um das Erlernte noch stärker zu festigen.

Im weiteren Verlauf durften die Vorschulkinder unsere ortsansässige Müllverbrennungsanlage bzw. die Wirtschaftsbetriebe besuchen. Sie bekamen Eindrücke unserer wertvollen Mülltrennung und Weiterverarbeitung. Ebenfalls durften die Kinder die Funktionen der Müllfahrzeuge kennenlernen.

Stepke Kita Ziegelsteinchen, Oberhausen

„Die unverpackte Woche“ – Müllvermeidung im Alltag

Das Projekt „Die unverpackte Woche“ zielte darauf ab, das Bewusstsein für Müllvermeidung zu schärfen, insbesondere im Hinblick auf Plastikverpackungen. Inspiriert von der Notwendigkeit, den Plastikkonsum zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern, sollte das Projekt den Kindern einen bewussten Umgang mit Verpackungen vermitteln. Getrieben hat mich die Besorgnis über die Auswirkungen von Plastikmüll sowohl auf die Umwelt als auch auf die Gesundheit. Die Teilnahme an einem Seminar über Handlungspädagogik vor einigen Jahren hat mein Bewusstsein für die Bedeutung individueller Handlungen beim Konsum von Lebensmitteln verstärkt. Im Rahmen des Projekts besuchten die Kinder einen Unverpacktladen, wo wir Lebensmittel ohne Verpackung kauften. Die Zubereitung von Mahlzeiten erfolgte in der Woche ohne Verwendung von verpackten Zutaten. Stattdessen wurden alternative, unverpackte Produkte wie frische Milch oder unverpackte Butter verwendet. Ich sah es als eine Möglichkeit, den Kindern ein Vorbild für nachhaltiges Handeln zu dienen.

Ana Jiménez Lorente, Naturverbundene Kindertagespflege die Waldmäuse, Köln

Plastikfasten

Um die Eltern mit einzubeziehen, haben wir ein Bingo-Spiel zum Thema Nachhaltigkeit an die Familien verteilt. Waren mehrere Aufgaben erledigt, haben die Kinder ihre Bingo-Karte wieder mit in die Kita gebracht. Es wurden dann „Umwelt-Helden Medaillen“ verteilt und die Familien haben ein Obst- und Gemüsenetz geschenkt bekommen.

AWO Kita Lohausstraße, Haltern am See

Bewusst einkaufen

Jeden zweiten Freitag gehen wir einkaufen mit einer Gruppe von Kindern, die mitgehen möchten. Die Kinder dürfen sich den Snack frei aussuchen, wobei wir darauf achten, dass immer eine gesunde Komponente inbegriffen ist. Nachdem wir gemeinsam besprochen haben, was es zum Snack geben soll und welche Lebensmittel wir hierfür benötigen, gehen wir gemeinsam mit den Kindern in den nahegelegenen Supermarkt. Um die Einkäufe auch möglichst nachhaltig zu transportieren, nehmen wir Stoffbeutel aus der Kita mit. Wir halten die Kinder dazu an, Obst und Gemüse zu kaufen, welches nicht nochmal extra in Plastik verpackt ist.

Städtische Kita Raiffeisen, Neuwied

Müllvermeidung und Müllreduktion

Organischer Müll wird mithilfe der Wurmkiste, dem Bokashi-Eimer und unserer Kompoststelle im Garten in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Abfallmengen unserer Einrichtung zu reduzieren und möchten ein stärkeres Bewusstsein für den Umgang mit Resten und Abfall bei den Kindern wecken. Teile unseres Mülls können als Ressource betrachtet werden und der Umgang damit soll im Alltag entsprechend verändert werden. Insbesondere im Umgang mit Lebensmittelresten, Papiermüll, Altglas oder defekten Spielmaterialien/ Holzmöbeln. Defekte Spielmaterialien werden, wenn möglich, repariert. Hierzu findet einmal wöchentlich eine Reparatur-Werkstatt statt, bei der die Kinder aktiv mitarbeiten.
Altes Papier und Kartons werden gesammelt und "recycelt". Die Kinder können dann Papier selbst schöpfen und nach dem Trocknen damit basteln oder es bemalen. Altglas wird im Haus gesammelt und gemeinsam mit den Kindern zum Glascontainer gebracht.

DRK Kita Metrosternchen 3, Düsseldorf

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