Mobilität
Fahrrad fahren
In unserer Kita Apfelbaum unterstützen wir die Kinder von 2-6 Jahren beim Erlernen des Fahrradfahrens. Hierzu haben wir Laufräder in zwei verschiedenen Größen gekauft, damit die Kinder das Gleichgewicht erlernen, welches notwendig beim Fahrradfahren ist. Zur nötigen Sicherheit ziehen die Kinder Helme an. Sobald wir sehen, dass die Kinder das Gleichgewicht halten, dürfen sie auch auf einem unserer Fahrräder auf dem Außengelände fahren. Parallel dazu sind wir mit den Eltern der Kinder im Gespräch und berichten über die täglichen Erfolge.
Darüber hinaus haben wir Kolleg*innen, die täglich mit ihrem Fahrrad zur Kita kommen – selbstverständlich mit Helm. Dies führte dazu, dass wir vom 09.05.-29.05.2025 beim Stadtradeln mitmachten. Der Förderverein Kita Apfelbaum kam auf stolze 1211 km in dieser Zeit. Täglich kommen nun viele Kinder mit ihren Eltern mit ihrem Fahrrad zur Kita. Andere sitzen bei den Eltern auf dem Kindersitz oder im Fahrradanhänger.
Wir wünschen gute Fahrt!
Kita Apfelbaum, Wesseling
Mit kleinen Schritten in eine große, grüne Zukunft
Wir möchten die Kinder in unserem Kita-Alltag altersgerecht an den modernen Straßenverkehr heranführen. Dabei legen wir Wert auf praktische Erfahrungen. Da wir in einem kleineren Dorf leben, nutzen wir für Ausflüge meist den öffentlichen Nahverkehr. So fahren wir etwa alle zwei Monate mit dem Bus in die Bibliothek nach Neuwied, um dort Bücher auszuleihen. Auch bei Wanderungen in der Umgebung nutzen wir für den Rückweg häufig den Bus. Die Kinder lernen dabei, sich sicher im öffentlichen Raum zu bewegen und sammeln wichtige Erfahrungen im Umgang mit Verkehrsmitteln. Zusätzlich möchten wir als pädagogisches Angebot regelmäßige Fahrradtouren etablieren. Diese sollen nicht nur die Freude an Bewegung fördern, sondern auch das Verständnis für Verkehrsregeln beim Radfahren stärken. Ziel ist es, den Kindern mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Straßenverkehr zu vermitteln.
Naturkindergarten „Casa Natura“, Rheinbrohl
Fahrradwoche – Wir sammeln Luftpunkte!
Die Fahrradwoche hat in unserem Kindergarten bereits Tradition. Sie war aber bisher hauptsächlich für die Vorschulkinder gedacht. In diesem Jahr machten wir alle mit - und das sollte sich auch lohnen.
Für jede Fahrt in die Kita, bei der das Auto zu Hause stehen gelassen wurde, konnten die Kinder einen Luftpunkt auf unseren großen Fahrradwochen-Spielplan kleben. Und alle Zehn Punkte gab es eine Überraschung für die ganze Gruppe zu gewinnen: Sei es eine kleine Schatzsuche, eine besondere Bastel-Aktion, oder als Hauptgewinn ein neues Kita-Fahrzeug. Die Elternschaft hatte uns die Finanzierung der Preise zugesagt. Und am Ende haben die Kinder auch alle Preise abgestaubt!
Viele Kinder fuhren mit dem Rad zur Kita. Genau richtig, denn dann konnten sie einen Fahrrad-Parcours absolvieren und kleine Ausflüge in die Umgebung mit uns machen. Eine gute Gelegenheit auch für die anderen Kinder, um das Fahrradfahren auf unseren Kita-Rädern zu üben.
Haus Kunterbunt e. V., Sankt Augustin
Leben ohne Auto
Ich habe das große Glück am Rande einer mittelgroßen Großstadt zu wohnen, in der ich alle Wege mit dem Fahrrad und dem ÖPNV erledigen kann. Deshalb habe ich schon vor vielen Jahren mein Auto verkauft. Im Zuge der globalen Erwärmung sollten wir auf den Individualverkehr mit Auto verzichten, und ich versuche das, so weit wie möglich umzusetzen. Auch die Eltern bringen ihre Kinder in der Regel mit dem Fahrrad oder Lastenfahrrad zu mir. Für die Kinder habe ich einen Krippenwagen angeschafft, mit dem wir unsere Ausflüge machen: in den Park, zum Reiten, zu befreundeten Tagesmüttern. Wenn wir ins Museum oder in die Bücherei wollen, fahren wir mit der Straßenbahn oder dem Bus. Für meine Einkäufe und zu unseren Festen im Park nutze ich mein Lastenfahrrad mit Motor.
Kindertagespflege „bee happy“ von Sabine Röber, Braunschweig
Nachhaltig in Hamburg unterwegs
Mit den Kindern Hamburg zu erkunden ohne Auto ist gar nicht schwer: Wir waren mit Bus und Bahn unterwegs und sind mit der Fähre auf der Elbe gefahren. Außerdem fahren wir regelmäßig mit eigenen Fahrzeugen wie Roller und dem Laufrad. Auf unserem Spielteppich von Hamburg erkennen die Kinder die Orte wieder, an denen wir waren, und sie bekommen immer mehr Bezug zu ihrer Umgebung und wie sie diese mit verschiedenen nachhaltigen Fortbewegungsmitteln erreichen können.
Kindertagespflege „Andreas kleine Flitzer“ von Andrea Flick, Hamburg
Mobilität mit allen Sinnen
Wir laufen viel und bewegen uns täglich an der frischen Luft. Dabei legen wir oft große Strecken zu Fuß zurück, um schöne Plätze in der Natur – wie Waldspielplatz, Elbstrand, Wildpark oder Biohof – zu erreichen. Wöchentlich gibt es Fahrzeugtage mit mitgebrachten Gefährten wie Roller, Laufräder & Co.
Ich habe für meine Kindertagespflege außerdem zwei hochwertige, sehr nachhaltige Spielteppiche mit Motiven von Hamburg gekauft. Hier wird das Thema öffentliche Verkehrsmittel aufgegriffen. Mit den Spielteppichen hat unser Projekt „Ohne Auto durch Hamburg“ begonnen. Die Kinder spielen viel damit und mit den zugehörigen Holzfahrrädern, Bus und Bahn und erkennen immer wieder Ausflugsziele, die wir mit Bus, Bahn und Fähre erreicht haben.
Kindertagespflege „Andreas kleine Flitzer“ von Andrea Flick, Hamburg
Alternativen zum Auto
Da sich meine Kindertagespflegestelle in einem kleinen Dorf befindet und es nicht soviel Autoverkehr gibt, kommen die meisten Kinder morgens zu Fuß oder mit dem Laufrad. Für weitere Spaziergänge durch die Felder nehmen wir unseren Krippenwagen mit, damit die Kinder sich zwischendurch mal ausruhen können. Für regelmäßige Besuche auf dem Reiterhof, der sich in der Nachbarschaft befindet und den alljährlichen Zoobesuch nutzen wir die Straßenbahn.
So sehen auch schon die ganz Kleinen, dass man nicht immer ein Auto benötigt und es oftmals sogar viel mehr Spaß macht, sich so fortzubewegen.
Kindertagespflege Krümelkiste von Astrid Schottel, Wesseling
Sicher und umweltschonend zur Kita
Wir haben uns in einem Projekt mit dem Thema Mobilität beschäftigt, bei dem wir mit einer Abfrage (der Kinder und Eltern) gestartet haben, um zu erfahren wie sie zur Kita kommen. Dabei konnten wir mit Freude feststellen, dass viele zu Fuß kommen und nur wenige mit dem Auto. Bei Spaziergängen und anderen Aktionen konnten die Kinder erfahren, dass das „zu Fuß“ gehen eines der umweltfreundlichsten Fortbewegungsmöglichkeiten ist, bei der man auch noch vieles entdecken kann. Damit sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen haben wir uns, mit ihnen, ihren Weg zur Kita angeschaut und wichtige Regeln im Straßenverkehr besprochen.
Ev. Kita Johannes, Hamm
Mit dem Laufrad in die Kindertagespflege
Mit den Eltern habe ich überlegt, was wir noch machen können, um gemeinsam nachhaltiger zu handeln: Da die Straßen sowieso schon voll sind und der Verkehr sich staut, kommen nun einige Kinder mit dem Laufrad zu uns. So können sie langsam lernen, wie man sich im Straßenverkehr bewegt und werden immer sicherer.
Kindertagespflege von Petra Goebel, Bonn
Förderung des Fahrradfahrens
Als anerkannte Bewegungskita fördern wir neben der ganzheitlichen Bewegung gezielt das Fahrradfahren. Als umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeit erlernen die Kinder das Radfahren durch gezielte Angebote. Durch das Fahrradfahren können Kinder ihre Mobilität und Unabhängigkeit stärken, es wird die Umwelt geschont und die körperliche Gesundheit gefördert. Die Kinder werden dazu ermutigt, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen, und entwickeln frühzeitig eine positive Einstellung zum Fahrradfahren. Die Kinder lernen frühzeitig, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und Verantwortung für ihre eigene Mobilität zu übernehmen. Sie erwerben wichtige soziale Kompetenzen, wie Rücksicht und das Einhalten von gemeinsam besprochenen Regeln. Jedes Kind kann Fahrrad fahren, bis es unsere Einrichtung in Richtung Schule verlässt.
GEKITA Florastraße, Gelsenkirchen
Wir sammeln Grüne Meilen
Durch das Klima-Bündnis und unseren Arbeitskreis „Klima“ stießen wir auf die Aktion: Kinder sammeln Meilen. Durch diese Aktion sammelten die Kinder sowie Eltern „Belohnungspunkte“ für eingesparte Ressourcen. Das heißt, wenn das Kind mit dem Fahrrad zur Kita kam, statt mit dem Auto gebracht zu werden, erhielt es einen Sticker, der im Heft eingeklebt werden konnte. Der Aktionszeitraum war auf 4 Wochen begrenzt und während dieser Zeit konnten Familien aktiv Nachhaltigkeit erleben und mitgestalten.
Alle gesammelten Punkte wurden gezählt und weitergegeben. Jedes Kind erhielt eine Urkunde.
Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Kriemhildstraße, Gelsenkirchen